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Tübach: Bürgerversammlung zu Rechnungen und Budgets

Klares Ja zu Rechnung und Budget in Tübach

 

Rechnungen 2025 und Budgets 2026 haben die Tübacherinnen und Tübacher Stimmbürger durchgewinkt. Knapp 14 Prozent aller Stimmberechtigten haben an der Bürgerversammlung teilgenommen.

 

148 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am Mittwochabend an der Bürgerversammlung in Tübach teilgenommen. Das sind 13,81 Prozent aller Stimmberechtigten. «Kein Rekord», sagte Gemeinderatspräsident Michael Götte dazu, «aber immer noch ein Zahl, auf die man stolz sein kann.» Dabei waren nur drei Punkte auf der Traktandenliste. Die Jahresrechnungen 2025 der Gemeinde und der Wasser- und der Elektrizitätsversorgung wurden einstimmig genehmigt, ebenso die Budgets und der Steuerplan 2026.

Die Rechnung 2025 schloss bei einem Gesamtaufwand von knapp sieben Millionen Franken mit einem Minus von rund 370’000 Franken. Es wird über die Reserven ausgeglichen. Auch für 2026 rechnet die Gemeinde mit einem Aufwandüberschuss. «Ich würde gern sagen, die Minus-Zeiten sind vorbei», sagte Götte, um anzufügen: «Das ist leider nicht so.» Für das laufende Jahr hat die Gemeinde ein Minus von knapp 700’000 Franken budgetiert. Es könnte noch über die Reserven ausgeglichen werden. Dann betrügen diese noch gegrundete 1’866’994 Franken. Aber: «Bei 1,8 Millionen Franken wäre die Schmerzgrenze erreicht», sagte Götte.

Der Finanzplan 2026-2029, den der Gemeindepräsident präsentierte, beinhaltet denn auch geplante Steuerfusserhöhungen um jeweils fünf Prozentpunkte in den Jahren 2027 und 2028. Für 2026 bleibt der Steuerfuss bei 79 Prozent, der Grundsteuersatz auf dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum von 2 Promille.

Verabschiedungen waren an der Bürgerversammlung fast ein eigenes Traktandum. Speziell erwähnt wurden Andreas Huber (Brandschutzexperte von 2001-2025), Reto Schneider (Fourier, 2012-2025). Lea Troy hat nach ihrem Mutterschaftsurlaub ihre Stelle als Gemeindesratsschreiberin gekündigt und Andreas Favazzo, seit 2021 Schulratspräsident und stellvertretender Gemeindepräsident, wird nur noch bis Ende Juli in seinen Funktionen tätig sein.

Für Favazzos Nachfolge gibt es zwei Kandidaten: Daniela Feusi und Jakob Zeller. Die Eröffnung des Wahlkampfs kündigte Götte für den 21. April, 20 Uhr, an. Dann werden die beiden Parteilosen an einem Podium in der Mehrzweckhalle Daniel Wirth Red und Antwort stehen müssen. Wirth ist Leiter Stadtredaktion beim «St.Galler Tagblatt». Die Ersatzwahl für das Schulratspräsidium findet am 3. Mai statt.

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